Höhepunkte
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Zusammenfassung
Verstopfung ist ein häufiges Problem, von dem 15 % der Bevölkerung betroffen sind und das häufig selbst diagnostiziert und behandelt wird. In den letzten drei Jahrzehnten gab es erhebliche Fortschritte in unserem Verständnis und der Behandlung von chronischer Verstopfung, wobei zunehmend erkannt wurde, dass gelegentliche Verstopfung (OC) ein weiterer Subtyp ist, der nicht in die aktuellen Klassifizierungen fällt.
Basierend auf Expertenkonsens und unter Berücksichtigung der multifaktoriellen Natur des Problems, wie z. B. Veränderungen der Darmgewohnheiten, einschließlich der Häufigkeit des Stuhlgangs und Schwierigkeiten beim Stuhlgang, wurde eine neue Definition von CO entwickelt. Patientenwahrnehmung, Dauer der Symptome und mögliches Ansprechen auf die Behandlung.
Führende Gastroenterologen aus fünf Ländern trafen sich mehrfach virtuell, unter anderem über eine digitale Online-Plattform, um das Problem der OC zu diskutieren und eine praktische und einfach anzuwendende Definition zu empfehlen:
„CO kann als intermittierende oder gelegentliche symptomatische Veränderung der Stuhlgewohnheiten definiert werden. Dazu gehören eine störende Verringerung der Häufigkeit des Stuhlgangs und/oder Schwierigkeiten beim Stuhlgang, jedoch ohne alarmierende Merkmale.“
Die Darmsymptome können einige Tage oder einige Wochen andauern, und bei Episoden kann eine Änderung des Lebensstils, der Ernährungsgewohnheiten und/oder die Verwendung rezeptfreier Abführmittel oder Füllstoffe erforderlich sein, um eine zufriedenstellende Stuhlgewohnheit wiederherzustellen.
Prospektive Studien sind erforderlich, um diese Definition zu validieren und die Prävalenz von OC in der Gemeinschaft zu bestimmen.